Twenty-Four

 

Vollständiger Projekttitel

„Twenty-Four“

 

Projektbetreuerin

Ria Tiemeyer

 

Projektteilnehmer

Saira Viviani, Tim Fedke

Nina Nawrot, Elisabeth Dollinger

 

Lehrveranstaltung

Projekt Produkterstellung

Sommersemester 2022

 

Aufgabenstellung

Wir haben es uns dieses Semester zu Aufgabe gemacht, einen Adventskalender zu konzipieren, den man jedes Jahr zur Weihnachtszeit wieder verwenden kann. Die restlichen Monate sollte er praktisch und platzsparend weggepackt werden können, ohne dass er zum Staubfänger wird. Zudem wollten wir mit möglichst nachhaltigen Materialien arbeiten, die langlebig und stabil sind.

Projektbeschreibung

Der Kalender besteht aus 4 gravierten Ringen, 24 Papierzuschnitten, ein paar Perlen und etwas Strick – daraus soll ein Adventskalender werden?

Ja, genau! Durch ausprobieren, basteln und knobeln haben wir die Bestandteile auf ein minimalstes reduzieren können und dabei ist design-technisch nix verloren gegangen.

Die wohl größte Besonderheit des Projektes sind die Boxen aus Papier, die sich bei Bedarf wunderbar schmal zusammenlegen lassen und bei Gebrauch durch einen dünnen Holzstift und etwas Druck zu einer kleinen, hohlen Box aufklappen lassen. Von 2D zu 3D – in nur einer Sekunde. Der Box-Grundriss wurde aus größeren Kartonbögen gelasert, ebenso wie die Ringe aus größeren Kraftplexplatten. Nummerierung der Boxen und Muster auf den Ringen wurde eingraviert, sodass sich das Ergebnis haptisch toll anfühlt und wertig in den Händen liegt.

Mithilfe von Schnur, Perlen und Knoten werden diese an den 4 Ringen so befestigt, dass sie nach unten hängen – fast wie Weihnachtskugeln an einem Tannenbaum.

Psst: Man kann den Adventskalender auch als Alternative zum jährlichen Kauf eines Baumes nutzen.

Das ganze wird flach in eine Verpackung (ca. 50cmx50cm)  geschoben, die zusammengelegten Boxen sind sicher in einem unterteilten Einschub aus Graupappe untergebracht, Schnur und Perlen in einem kleinen Stoffbeutel. Die Ringe passen perfekt ineinander, sodass auch sie eine flache Form annehmen können und verstaut werden können. So hat man alles kompakt zusammen und findet es kommendes Jahr wieder unversehrt und vollständig vor.

Für viele Fertigungsschritte im Bereich Papierboxen und Verpackung durften wir das Atelier (und Wissen;-) von Fr. Tiemeyer nutzen, für die Laserarbeiten und den Druck der Anleitung stand uns Max Lubitz, vom Drucklabor der BHT, stets zur Seite.